Therapie
Ausleitungsverfahren
Eine alte chinesische Weisheit besagt:
„Was die Lunge nicht ausscheiden kann, muss der Darm ausscheiden.
Was der Darm nicht ausscheiden kann, das muss die Niere ausscheiden.
Was die Niere nicht ausscheiden kann, muss die Haut ausscheiden.
Was die Haut nicht ausscheiden kann, führt zum Tode.“
Es ist nachgewiesen, dass der menschliche Körper bis zu 80% seiner Energie für die Entgiftung verbraucht. Heutzutage müssen nicht nur die Zwischen- und Endprodukte des körpereigenen Stoffwechsels ausgeschieden werden, sondern auch gefährliche Zusatzstoffe, welche beispielsweise in unserer Nahrung oder in unserer Bekleidung enthalten sind. Des Weiteren hat der menschliche Organismus immer mehr mit Belastungen durch Umweltverschmutzung und weitere Schadstoffe zu kämpfen. Auch Genussstoffe, Medikamente, Reinigungs-und Waschmittel, Kosmetika etc. können sich schädlich auf unseren Körper auswirken.
All dies belastet unseren Organismus stark und kann sowohl zu akuten wie auch zu chronischen Erkrankungen führen!
Die Ausleitungsverfahren als große Domäne der Naturheilkunde unterstützen unseren Körper wirksam, indem sie die körpereigene Entgiftung durch Darm, Nieren, Haut, Lunge, Leber etc. anregen. Somit können die Entgiftungsorgane wieder besser funktionieren, die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert und es kommt in der Regel zu einer deutlichen Schmerzlinderung– ein erster und wichtiger Schritt zur Genesung!
Zu den naturheilkundlichen Ausleitungsverfahren zählen:
- Eigenbluttherapie
- Infusionen/Injektionen
- Schröpfen
- Baunscheidtieren
- Cantharidenpflaster
- Blutegeltherapie
- Aderlass bzw. Mikroaderlass
- Wickel und Packungen
- Rödern
- Ausleitung über den Darm durch Colon-Hydro-Therapie oder andere Methoden
und viele mehr.
Bis auf wenige Ausnahmen wie das Rödern und die Colon-Hydro-Therapie wende ich alle Verfahren in meiner Praxis an.
Natürlich ist nicht jedes Ausleitungsverfahren für jeden Patienten gleichermaßen geeignet. Die Auswahl des passenden Ausleitungsverfahrens ist daher abhängig vom Beschwerdebild, Lebensalter, Geschlecht und Konstitution des Patienten. Leidet an Patient beispielsweise an einem Burn-out oder an starker Erschöpfung, hat die Stärkung des Patienten mit Hilfe von geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln und Vitaminen sowie aufbauenden und energiespendenden Therapien Vorrang, bevor mit Ausleitungsmaßnahmen begonnen werden kann.