Homöosiniatrie

 

Homöosiniatrie ist eine Therapieform, in der die Homöopathie mit der Akupunktur verbunden wird. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts durch den französischen Arzt de la Fuye entwickelt. Dieser fand in Anlehnung an die Arbeiten des Homöopathen August Weihe heraus, dass bestimmte Punkte, die ursprünglich auf Druck schmerzhaft waren, durch gezielte homöopathische Mittel außerordentlich positiv beeinflusst werden können.

In der heutigen Homöosiniatrie werden homöopathische Mittel direkt in Akupunkturpunkte gequaddelt, d.h., direkt unter die Haut gespritzt. Durch die Wirkung der homöopathischen Medikamente wird die Wirkung der Akupunktur verstärkt und verlängert, gleichzeitig wird der Patient nur minimal belastet.

Homöosiniatrie wird u.a. eingesetzt bei:

Die Homöosiniatrie ist eine sehr gut verträgliche Therapie, mit der auch Patienten erfolgreich behandelt werden können, welche normalerweise nicht ausreichend auf Akupunktur ansprechen. Bei geringfügigen Beschwerden reichen oft 1-2 Behandlungen aus, bei chronischen Erkrankungen muss mit einer längeren Behandlungszeit gerechnet werden.

© Eva Kupper
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